Samstag, 14. August 2010


Kamma (Pali) bzw. Karma (Sanskrit) bedeutet „Tat, Wirken“ und bezeichnet das sinnliche Begehren und das Anhaften an die Erscheinungen der Welt (Gier, Hass, Ich-Sucht), die Taten, die dadurch entstehen, und die Wirkungen von Handlungen und Gedanken in moralischer Hinsicht, insbesondere die Rückwirkungen auf den Akteur selbst. Es entspricht in etwa dem Prinzip von Ursache und Wirkung, wie es die westliche Welt als Grundlage der klassischen Physik und der Naturwissenschaft allgemein kennt. Während das westliche Denken dieses Prinzip jedoch nur im materiellen Bereich kennt, bezieht Karma sich auf alles Tun und Handeln sowie die nichtmateriellen Ebenen des Denkens und Fühlens. All das erzeugt entweder gutes oder schlechtes Karma oder kann karmisch gesehen neutral sein.
Kausalität (lat. causa „Ursache“) bezeichnet die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung, betrifft also die Abfolge aufeinander bezogener Ereignisse/Zustände. Die Kausalität (ein kausales Ereignis) hat eine feste zeitliche Richtung, die immer von der Ursache ausgeht, auf die die Wirkung folgt. Kurz: Ein Ereignis oder der Zustand A ist die Ursache für die Wirkung B, wenn B von A herbeigeführt wird. Beispiel: „Der Tritt auf das Gaspedal verursacht, dass das Auto beschleunigt“.

Vom Begriff der Ursache werden oft die Begriffe Grund, Anlass und Bedingung (Voraussetzung) unterschieden; über die genaue Abgrenzung herrscht allerdings keine Einigkeit. Meistens gilt:

die Ursache als eine besondere Art der Bedingung, nämlich eine zeitlich streng vor der Wirkung liegende und in irgend einer Weise besonders herausragende;
der Anlass als zufälliger, „unwesentlicher“ Auslöser einer Wirkung neben einer „eigentlichen“, „wesentlichen“ Ursache;
der Begriff Grund als ideell im Gegensatz zum eher materialistischen Begriff Ursache.
Zitat: Arbeit und Macht vertragen sich nicht miteinander. Ich kenne keinen, der arbeitet und gleichzeitig die Macht ausübt.
Zitat: Wenn man vor einem grossen schweren scheinbar unlösbaren Problem steht, muss man sich keine sorgen machen denn es gibt immer eine Lösung, falls es zu keiner Lösung kommt, muss man sich nicht mehr weiter darüber sorgen.
Zitat: Ein Tor, der lebenslang verkehrt mit einem Weisen, Schmeckt nichts von Wahrheit, wie der Löffel von den Speisen.
Zitat: Weit Schlimmeres, als ein Feind dem Feind je angetan, Tut dem das Denken an, der's nicht beherrschen kann.
Zitat: Mann muss die dinge von ihrem Zweck befreien um an ihr Geheimnis zu kommen.
Zitat: Die Natur wird es überleben, wir vermutlich nicht!
Zitat: Erst nachdem wir alles verloren haben, haben wir die Freiheit, alles zu tun.
Microsoft Planlos: Der Ballmer Stufi hat wenig Schimmer von der Idee des iPad. Will jetzt Tabletts kommen sehen mit dem dafür ungeeigneten Desktop-Windows. Nach dem Motto: Was seit 10 Jahren nicht funktioniert, hat sich bewährt. Überhaupt fragt man sich, was dieser Mann an der Spitze eines so wichtigen Imperiums tut. Seit Jahren scheint Microsoft auf Autopilot im Sinkflug.

Unter dem cholerischen Leader ist keinerlei zusammenhängende Strategie erkennbar, er ist zu sehr damit beschäftigt, mittels Hau-ruck-Aktionen die Realität schönzubrüllen. Es ist kein Wunder, dass Apple Microsoft an der Börse überholt hat. Apples Probleme sind Luxusprobleme. Die Hysterie um den Empfang oder die Verzögerung des weissen iPhone 4 sagen uns nur eines: Dass jedes kleinste Detail von einer breiten Masse als hochinteressant empfunden wird.

Im Gegensatz zu Microsoft hat Apple einen Plan. Alle wichtigen Schritte des Konzerns in den letzten 10 Jahren ergeben einen Sinn. Früher noch ein kleines Würstchen unter der Knute von Microsoft, hat man erkannt, dass man sich von dessen Abhängigkeit befreien muss. Eigener Webbrowser statt Internet Explorer. Eigenes Office statt Microsoft Office. Dazu Diversifizierung auf Sparten, in denen Microsoft seine Finger nicht im Spiel hatte – und die auch zukunftsträchtiger waren als das PC-Geschäft. Stationen des Erfolgs: iPod (2001), Musik-Downloads (2003), iPhone (2007), iPad (2010). Die oft kritisierte geschlossene Welt von Apple hat den Vorteil, dass sich die Firma intensiv Gedanken macht, wie die verschiedenen Produkte, die sie herstellen, zueinander passen. Es sind Puzzlesteine eines Gesamtkonzepts.

Microsoft dagegen macht ein bisschen alles und verzettelt sich. Jede Sparte des Unternehmens könnte gerade so gut auch für sich alleine arbeiten (und tut es wahrscheinlich auch). Hier ein bisschen Zune Player, da eine Smartphone-Totgeburt, Serverbusiness, Gamermäuse, frohes Basteln an einem touchfähigen Salontisch, eine Prise Xbox-Games, ständiger Ausbau des längst ausreichenden Office, und wenn dann noch Geld übrig ist, verlocht man es in einer Suchmaschine, die niemand benützt. Schlimmer noch ist, dass neue Entwicklungen mit schöner Regelmässigkeit verschlafen werden. Beispiele: Vernachlässigung der Mobile-Systementwicklung, Onlinemusikgeschäft komplett verpennt, bei webbasierter Software zuerst mal Google zugeschaut. Es ist erstaunlich, wie unbeweglich diese Firma ist. Zum Beispiel bastelt Microsoft seit Ewigkeiten Mäuse, aber sie kommen nicht auf die Idee, etwas zu erfinden wie Apples Touch-Maus oder das neue Trackpad.

So bleibt Wilhelm Tell der bislang einzige Apfel-Killer der Geschichte. Und auch der ist nur eine Legende.
Zitat: Das Kapital soll nicht hofiert werden, es soll moderiert werden
Zitat: Politiker lade ich nur ein, wenn es um begrenzte Themen geht. Die reden und reden - sagen aber nie was
Ist Politik ein Abbild der Metaphyse!
Facebook! kennt hier jeder jeden? Weshalb gibt es da immer den "Gefällt mir"-Button, und keinen "Gefällt mir nicht"-Button ? und kennt da jeder und jeden in diesem sozialen Netzwerk, ich frag doch auch nicht jeden auf der Strasse, ob ihm meine Frisur gefällt !!